Mittwoch, 2. März 2011

Das soll es sein?

                                       Sechs Köpfe, bayerisch   jn-foto
summa cum laude: Patrick Bahners über den Fall des Hauses Guttenberg
summa cum improbatione: der ungerügte unparlamentarische gemeinschaftliche Angriff des Abgeordneten Jürgen „Backpfeifengesicht“ Trittin und Kollegen auf den politischen  schon am Abgrund stehenden Minister K.Th.Frh.z.G. im Bundestag am 23. Februar 2011
Mit dem Ausdruck des Bedauerns
Das Backpfeifengesicht nehme ich mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Dass jeder, der 30.Lebensjahr vollendet habe, für sein Gesicht selber verantwortlich sei, ist eine unbewiesene Behauptung. Der Abgeordnete Jürgen T., geboren an 25. Juli 1954, wird allerdings in drei Jahren sechzig, und in diesem Alter sollte er sich Gedanken darüber machen, ob es eine angemessene Reaktion auf die Niederlage eines politischen Gegner sein kann, für die Kameras feixend und Hände reibend durch die  Gänge des Reichstags zu laufen.
Nebenbei: Der Eindruck, dass es früher im Parlament gesitteter zugegangen sei, ist falsch. Die politische Rede war in den Glanzzeiten von Franz Josef Strauß, Herbert Wehner und Helmut Schmidt zweifellos einfallreicher; zurückhaltender war sie gewiss nicht. Nicht weniger als eine Gipfelleistung gezirkelter Ironie war auch damals, was der Abgeordnete Herbert Wehner (SPD) gegen den Abgeordneten Karl Theodor zu Guttenberg den Älteren (CSU) an den Kopf warf, nämlich: Sie Herr, Sie!
Stichwort: Polemik




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